Von Pangaea nach Gondwana nach Argentinien

Wie Flöße schwimmen 7 große und etliche kleinere Gesteinsplatten auf dem zähflüssigen Gestein des Erdmantels. Durch die im Erdinneren zirkulierende Wärme bewegen sich diese Platten und damit auch die Kontinente stetig – jedes Jahr um wenige Zentimeter. Dieses Phänomen nennt man Kontinentaldrift oder Plattentektonik.

Tektonische Platten

Vulkane, Erdbeben und Tsunamis sind die direkt beobachtbaren und spürbaren Folgen. Seit der Entstehung der Erde hat sich die Lage der Kontinente immer wieder verändert. Heute liegen die Kontinente relativ weiträumig verteilt, aber es gab Zeiten, in denen alle Kontinente vereint waren.

Vor etwa 170 Millionen Jahren war es möglich, trockenen Fußes durch alle uns heute bekannten Kontinente zu wandern. Damals waren diese Landmassen zu einem einzigen Superkontinent – Pangaea – verschmolzen. Während der Trias begann Pangaea langsam auseinander zu brechen, im Jura waren bereits zwei Großkontinente entstanden: Laurasia im Norden und Gondwana im Süden. Laurasia vereinigte Nordamerika, Eurasien und Teile Chinas miteinander. Südamerika, Afrika, Madagaskar, Australien, die Antarktis und Indien waren zur Landmasse Gondwana verschmolzen. Am Ende der Kreidezeit waren die Kontinente nahezu in ihrer heutigen Lage.

  • Valle della Luna 1  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 2  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 3  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 4  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 5  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 6  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 7  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 8  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 9  Valle della Luna (Argentinien)
  • Valle della Luna 10  Valle della Luna (Argentinien)

Argentinien als Teil des Urkontinents Gondwana bietet traumhafte Bedingungen für die Jagd nach Dinosaurier-Fossilien. Besonders in der Nähe der Anden treten auf riesigen Flächen Gesteine aus dem Erdmittelalter offen zutage. Entlang einer 3000 Kilometer langen Strecke wurden gänzlich unterschiedliche Fossilien entdeckt, vom zierlichen Vorfahren der Dinosaurier Lagosuchus bis zum gigantischen 80 Tonnen schweren Langhalssaurier Argentinosaurus. Für die Suche nach den ältesten Dinosauriern aus der Trias eignen sich besonders die Provinzen San Juan und La Rioja. In Patagonien hingegen findet man die ungewöhnlichsten und größten Dinosaurier aus der Jura- und der Kreidezeit: zum Beispiel Brachytrachelopan, Patagosaurus und Giganotosaurus.

Die Funde aus Argentinien sind einmalig, da sie wichtige Informationen über die Evolution der Dinosaurier liefern. In keinem anderen Land ist es möglich, Vertreter aller Zeitepochen des Erdmittelalters vereint zu finden. Die außergewöhnlichen Fossilien werfen Licht auf den Ursprung aller Dinosaurier, die Entstehung der pflanzenfressenden Saurier und die eigenständige Entwicklung der „schrecklichen Echsen“ auf der Südhalbkugel.

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Ausstellung geschlossen ...

… seit dem 30. Januar 2011.


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30. Januar 2011

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